WEIBSICHT-BLOG

In unserem Weibsicht-Blog, der einmal im Monat erscheint, teilen unsere Mitgliedsfrauen ihr Wissen aus ihren individuellen Geschäftsbereichen. So lernen Sie die ganze Bandbreite unserer Branchen kennen und erfahren mehr über die Frau, die hinter dem Namen steht.

Außerdem wird der Vorstand immer mal wieder zu aktuellen Themen und Veranstaltungen bloggen.

Viel Freude beim Lesen!

Do

28

Jun

2018

Christine Schell in Japan

Nie hätte ich für möglich gehalten, dass unsere Heilmittel für Vögel auch einmal in Japan treue Verwender finden würden. Und das ergab sich wie von selbst:

 

Seit einigen Jahren haben wir eine Wiederverkäuferin in Berlin in unserem Kundenstamm. Sie fing mit einem unserer populärsten Artikel an, dem Mittel zur Stärkung des Immunsystems. Es folgten immer größere Bestellungen und dann erweiterte sich ganz allmählich das Sortiment.

 

 

Persönlich lernten wir uns bei der Interzoo 2016 kennen und wir sprachen eine Einladung in unseren Herstellbetrieb aus. Es wurde ein lebhafter und freundschaftlicher Besuch mit Geschäftsführerin und 2 weiteren japanischen Mitarbeiterinnen, die als Tierheilpraktikerinnen dort tätig sind.

 

Und dann stand im Raum, dass wir unsere Kundin bei einer ihrer regelmäßigen Reisen zu Kunden nach Tokyo begleiten sollten. Warum eigentlich nicht ?

 

Wir hatten von anderer Seite erfahren, dass die Homöopathie auch in Japan Fuß fasst und einen immer größer werdenden Anwenderkreis findet. Nicht zuletzt arbeiten wir mit einer bekannten Homöopathin zusammen, die selbst Mitglied der kaiserlich japanischen Homöopathiegesellschaft ist – als einzige Europäerin.

 

Wir erstellten eine Schulungs-DVD für den japanischen Markt, die verschiedene Aspekte der naturheilkundlichen Behandlung von Vögeln zeigt und unsere Firma vorstellt. Eine spannende Aufgabe, die wir mit professioneller Unterstützung gut lösen konnten.

 

Unsere Kundin organisierte einen Vortragsraum, viele Helfer und eine weitere Referentin, eine Akupunkturtierärztin für Vögel.

 

Und dann schließlich war es soweit. Wir trafen uns in Tokyo und fuhren zunächst mit dem Shinkansen, dem sensationell pünktlichen Schnellzug nach Kyoto, der alten Kaiserstadt.

 

Da man eine solche Reise nicht nur für zwei Tage machen kann und ich auch zum ersten Mal in Japan war, nahmen wir uns in den Tagen vor und nach dem eigentlichen Event noch Zeit, Japan touristisch zu entdecken. Egal wann und wo: die ausgesuchte Höflichkeit, Hilfsbereitschaft und der respektvolle Umgang miteinander waren für mich der hervorstechendste Unterschied zur eigenen Kultur.

 

Bambuswald, Tempel, ausgedehnte Einkaufsstraßen aber auch ein traditionelles Badehaus sind mir in bester Erinnerung.

 

Zurück in Tokyo bereiteten wir uns auf einen langen Sonntag vor, gespickt mit Vorträgen, Einkäufen und Austausch der Vogelhalter unter sich. Ich war überwältigt von der Menge an Zuhörern, die wir hatten. Mit großer Disziplin und Geduld harrten die ersten schon vor dem Einlass in strömendem Regen aus, der Saal füllte sich immer mehr. Die emsigen Helferinnen trugen eigens bedruckte T-Shirts „Wir machen Vögel glücklich“ und kamen fast nicht nach mit registrieren, begrüßen, einweisen. In einem extra Raum waren alle Waren, die unser Importeur von deutschen Herstellern bezieht, aufgebaut, die Kauflust war groß. „Made in Germany“ ist hier begehrt und hoch angesehen.

 

Wir hatten natürlich auch unseren Beitrag geleistet mit Werbegeschenken, Vogelkalendern und Produktsets.

 

Die Impulsvorträge wurden mit großer Aufmerksamkeit verfolgt, teilweise mitgeschrieben.

 

Vorbereitete Feedback-Bögen gaben den Zuhörern die Möglichkeit, Fragen zu notieren, die gegen Ende allesamt vorgelesen und besprochen wurden. Unter großem Gelächter und Beifall wurden die Geschenke ausgelost und überreicht. Man spürte, dass hier engagierte und interessierte Vogelhalter zusammen kamen und neue Impulse gerne aufnahmen.

 

Das Treffen war perfekt vorbereitet und organisiert, dementsprechend positiv war auch die Resonanz. Für mich eine sehr bereichernde Erfahrung.

 

Nach 2 weiteren Tagen in der 80 Millionen Metropole Tokyo flog ich zwar etwas erschöpft aber voll mit überwältigenden Eindrücken zurück nach Deutschland. Wir haben den zweithöchsten Turm der Welt „erfahren“, wohnten am Park, der berühmt ist für die Hanami (Kirschblüten) Zeit, waren in Vergnügungsvierteln mit Kapselhotels, für die, die es nicht mehr nach Hause schaffen, bummelten in den größten Kaufhäusern der Welt …  Die Olympiade 2020 ist bereits allgegenwärtig, man will die Hauptstadt und das Land in Top-Zustand präsentieren. Jedoch gibt es auch Stimmen, die befürchten, dass letzte Reste des alten, traditionellen nicht ganz so gestylten Tokyo damit verschwinden. Dies ist sicher auch nicht ganz unbegründet.

 

Ich habe viel gelernt über die Unterschiede aber auch Gemeinsamkeiten unserer Kulturen und würde die Reise jederzeit wieder unternehmen.

 

Christine Schell

November 2017

 

Di

05

Sep

2017

Die ewige Last mit den überflüssigen Pfunden / Ein paar Gedanken zur Figur / Körpergefühl und Diäten

Hand aufs Herz Ladys: wer ist wirklich zufrieden mit seiner Figur? „Hier sitzt ein wenig viel“ - „dort könnte ein wenig mehr sein“, „… mein Bauch ist zu rund“, „der Po zu tief“, „meine Schenkel so dick“, „der Busen zu klein“, „die Oberarme winken…“

 

Ich habe noch nie eine Frau kennengelernt, die WIRKLICH mit ihrem Aussehen und Ihrer Figur 100%ig zufrieden war! Eigentlich sehr traurig. Wenn eine Freundin oder auch eine Patientin mit Figurproblemen mit mir spricht, geht es mir oft so, dass mein eigenes Inneres, mein eigenes Selbstgefühl immer rebelliert: „Wieso findet Sie das denn nicht schön? -Wenn das bei mir so wäre, wäre ich total zufrieden“, oder: „…mit so einem süßen Bäuchlein könnte ich jetzt gut leben, aber meine Oberschenkel sind wirklich zu schwabbelig,…“. So, oder so ähnlich, läuft es wohl tagtäglich tausendfach in den Köpfen von Frauen ab. Die Werbung und die Medien tun selbstverständlich noch Ihren Teil dazu. Da wird ein Frauenbild suggeriert, welches meiner Meinung nach völlig unrealistisch ist!

 

Witz: „Warum haben Männer keine Cellulite? Weil es schei….aussieht“

Vor ein paar Wochen hat mich ein Kommentar in einer Zeitschrift sehr zum Nachdenken angeregt. Dort stand, dass es vor der deutschen Wende den Begriff der Cellulite in der ehemaligen DDR überhaupt nicht gab. Zum Verständnis: Es war nicht so, dass die Frauen keine Cellulite hatten, sie hatten sie sehr wohl, aber das stellte kein Problem dar, es war eben so und daher gab es den Begriff „Cellulite“ nicht, also auch kein „Problem“ das man damit benennen könnte. Wie herrlich: Sich vorzustellen, vor dem heimischen Spiegel zu stehen und nicht mit Adleraugen jede Delle böse zu begutachten! Aber ich glaube, genau das ist es!! Es ist in einem gewissen Rahmen normal, dass das Bindegewebe von Frauen zu Dellen neigt. Das Bindegewebe von Männern ist von Natur aus straffer und härter.

 

Ja, meine Damen, das ist gemein, aber Männer haben dadurch andere Schwierigkeiten. Durch das straffere Bindegewebe haben Männer deutlich mehr Probleme ihre Muskulatur zu entspannen und haben oft verkürzte Bänder und Muskulatur woraus dann weitere gesundheitliche Probleme mit Muskulatur, Gelenken und Bandscheiben resultieren können. Also dann doch lieber Dellen an den Schenkeln, oder???

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Do

03

Nov

2016

Theater, Theater, Theater in der Region

Vorstand der Burgbühne Oberkirch e.V.  Arthur Hilberer und Cornelia Bitsch
Vorstand der Burgbühne Oberkirch e.V. Arthur Hilberer und Cornelia Bitsch

Schon einige Jahre begleitet und beschäftigt mich nicht nur die große klassische, sondern auch die kleine regionale Theaterliteratur, die es in ihrer großen Vielfalt zu pflegen, auf der Bühne zu verwirklichen gilt. Einen besonderen Reiz hinter die Fassaden des Alltags und hinein in die Herzen der Menschen zu blicken, nehmen hierbei zusehends die Stücke ein, die sich mit den eigenen Wurzeln, wo komme ich her?, wo gehöre ich hin?, den Traditionen, dem Brauchtum, der Sprache, sprich Dialekt, der Region und Heimat, den Charakterstärken und Charakterschwächen der jeweiligen Landstriche befassen.

 

Leben wir nicht in einer der schönsten Regionen Deutschlands, in einer von Wald und Wiesen eingebetteten Ursprünglichkeit, deren Menschenschlag es versteht in den Orten, Städten und Gemeinden geschickt und auf elegante Weise Vergangenheit, das heißt Tradition und Brauchtum, und Zukunft, das heißt das begeisterte Zupacken, um Wirtschaftsstandorte und Bildungsstandorte mit entsprechender Infrastruktur zu gestalten, in einer lebenswerten und überaus liebenswerten Gegenwart zu vereinen, zu präsentieren und für unzählige Besucher zu öffnen?

 

Dazu gehört in den Gemeinden in den vergangen Jahren verstärkt das Amateur Theaterspiel, zur Freude der Beteiligten und zur Freude des Publikums im jeweiligen Einzugsgebiet. Schon lange werden Stückeauswahl Stückbesetzung sowie Regie, Choreographie und musikalische Leitung in Hände von Profis gegeben, die mit ihrer jeweiligen Amateurtruppe gute bis sehr gute Ergebnisse erzielen, sprich gute Inszenierungen mit präsenten vielfältigem Spiel darbieten können und somit nachhaltig für die kleinen Standorte, an denen Theater in der Region entstanden sind und entstehen, sorgen können. Dabei spielen auch Mundartstücke der jeweiligen Region eine große Rolle und auch diese erfreuen sich äußerster Beliebtheit, wenn auch mit Einschränkung für nicht hiesiges Publikum, allein der Verständlichkeit wegen.

Denn für Außenstehende wohnen hier im Badener Ländle zum Beispiel die Schwaben, „des muss mer denne halt zunägscht emol nachsähe, mit der Zeit lerne ses dann scho, dass des net so isch.“ Denn hier residieren die Badener, dem alemannischen Sprachgebrauch zugehörig, allerdings ebenso eigenständig und eigenwillig wie die Schwaben, „un des isch nix Schlechtes.“

Manch ein Langweiler z.B. wird im Badischen schnell zur Tranfunzel und gwiss net zur Bähmulle, wie die Schwabe sagen würden, „da muss ma scho grenzüberschreitend Bscheid wisse, sonscht hätt mer glei verlore…“

Ja Baden-Württemberger sind wir alle, aber die viele kleinen und feinen Unterschiede und Spezialitäten die wir uns nie und nimmer nehmen lassen, die machen uns ja mit aus, und geben zudem so herrlichen Stoff zum gegenseitigen Frotzeln. Und ob Spätzle jetzt aus der badischen oder eher aus der schwäbischen Küche kommen, „isch ja so was von egal, nur sinn se bei uns halt französisch anghaucht und des machts dann, un uns dazu, ä bissel feiner, gell?“

 

Der Schwarzwald hat etwas Uriges, zweifelsohne, die Menschen darin viel Bodenständiges, Direktes, Unverblümtes, oft auch etwas scheinbar Herbes, Verschlossenes, gar Brummiges, noch Überbleibsel der Vergangenheit, als die Menschen weit verstreut auf Einzelgehöften auf sich selbst gestellt ihr Leben meistern mussten? Dies ist Geschichte, die nachwirkt, charakterlich prägt. Jedoch wird Gastfreundschaft groß geschrieben, und so findet man auf diesem einladenden Wege herzlich und dauerhaft zusammen. Wer sich interessiert, einbringt, gehört schnell dazu, und wer sich für einen der zahlreichen Vereine und die Vereinskultur begeistern kann, findet noch rascher Anschluss an den Schwarzwälder und seinen Alltag, die Gepflogenheiten, und so blüht im Badischen besonders, mit starken Nachwuchsinteressenten die Vereinskultur des Theaterspielens in großer Vielfalt.

So habe auch ich mich seit Jahren schon neben meiner professionellen Tätigkeit als Regisseurin, Autorin und als Chefin des  kleinen Sommertheaters im Baldreit in Baden-Baden, dem Amateurtheater in der Region mit Leib und Seele verschrieben.

 

Was bedeutet Amateurtheater eigentlich?

Nun, in Deutschland sind vereinsrechtlich organisierte Amateurtheater unter dem Bund Deutscher Amateurtheater und der Bundesarbeitsgemeinschaft Spiel und Theater zusammengefasst. Darüber hinaus gibt es mundartlich orientierte Amateurbühnen und unzählige Kulturpädagogen, Schultheaterpädagogen, Theaterpädagogen, die sich einzelner Projekte und den ausführenden Gruppen annehmen. Die in Amateurtheatern Aktiven betonen gerne die Unterscheidung zum Laienspiel, und meiner Meinung nach zu recht, denn Laien spielen oft um eines Anlasses Willen Theater, zum Beispiel zu einem Fest oder zu Weihnachten, wobei die Amateure ihr Hauptgewicht auf das kontinuierliche Theaterspiel und die Erarbeitung desselben in Körpersprache Gestik, Mimik und Sprachgestaltung legen und möglichst viele Vorstellungen ihres Stückes präsentieren.

Meist ist die Palette der möglichen Stücke groß und behandelt alles, was das Menschsein und das miteinander leben so ausmachen. Werfen wir einen Blick auf die Burgbühne Oberkirch, deren künstlerische Leiterin, Regisseurin und Autorin ich bin.

Eine wunderbar gestaltete Freilichtbühne mit über 200 Plätzen in der Stadtmitte in einem ehemaligen Garten vor einem Stück alter Stadtmauer. Die Bühne wurde im Laufe von 25 Jahren durch Equipment Erweiterung, Ausbau der Zuschauertribüne, An- und Ausbau eines stehenden Grundbühnenbildes mit zig Erweiteruns- und Änderungsmöglichkeiten, zu einem richtig kleinen Schmuckstück im Herzen der Stadt. Die Zuschauer danken es durch regen Zustrom und unsere vielen auswärtigen Zuschauer finden uns leicht! Bei schlechtem Wetter und im Winter spielen wir im Innenhaus, dem ‘s freche hûs, mit „nur“ 100 Plätzen. Unzählige Menschen gehen hier dem sehr intensiven Freizeitvergnügen nach und bewältigen nicht nur Klassiker, Revuen und Musicals sondern auch  alle weiteren Arbeiten, die anfallen. Handwerklich besondere schwierige Umsetzungen werden in erster Linie vom ersten Vorsitzenden Arthur Hilberer unter geringer Zuhilfenahme von Fachkräften erstellt.

Die Requisiten werden nach einer von der Regisseurin vorgelegten Liste zusammengetragen, gefertigt oder aus dem eigenen Fundus zusammengesucht.

Kostüme werden nach entsprechender Vorlage durch die Regie mit notwendigem Bildmaterial etc. neu genäht, Funduskostüme dementsprechend geändert oder ergänzt. Einzelkostüme werden teilweise auch von befreundeten Nachbarbühnen geliehen.  Oberaufsicht über die Kostümgestaltung in Sachen Stil und Umsetzung des Gewünschten, hat Jeannette Graupe, die auch die gesamt Presse- und Öffentlichkeitsarbeit leistet.

Ja und dann wird geprobt und geprobt und geprobt eigentlich das ganze Jahr über. Die Probenzeit beträgt 4 Monate unter optimalen Bedingungen. Es gibt einen zu Beginn von der Regie mit allen Beteiligten abgestimmten Probenplan, der bis hin zur Premiere alle Proben auflistet, er ist verbindlich und wird eingehalten, so klappt das zu bewältigende Pensum auch und führt zu erfolgreichen Premieren, am 14. Oktober gerade zur letzten fulminanten Premiere von „Männer“ .

Unser Theater bietet einen Ganzjahresspielbetrieb, dessen Darsteller und Darstellerinnen bestes Amateurtheater bieten, auch die Professionellen haben schon lange ein Auge auf uns geworfen…! Einzelne Ensemblemitglieder besuchen Kurse, um sich weiterzubilden und weiterzuentwickeln, das spürt der Zuschauer und anerkennt es. Er toleriert  inzwischen auch Stücke, die nicht unbedingt seinem Geschmack entsprechen, weiß um die Notwendigkeit eines abwechslungsreichen Spielplanes, freundet sich also mit Neuem an und kündigt uns deshalb nicht mehr gleich seine Treue auf! Der Erkennungswert mit „seinen“ Schauspielern ist hoch, der Zuschauer hat sich im Laufe der Jahre mit seinem Theater identifiziert, es liegt zudem bequem quasi „vor der Haustür“, es bietet unterschiedliche Genres für alle Altersklassen und in jeder Jahreszeit, Kindergartenprogramm, Jugend und Junge Erwachsenenprogramm.

Warum soll der Zuschauer gerade hier ins Theater gehen?

Weil es uns gelungen ist, dass 40-50 Leute ihr Hobby so gestalten, dass viele, viele andere daran große Freude haben und wir so das Theater im Laufe der Jahre über die Grenzen hinaus bekannt gemacht haben.  Mein Engagement ist groß, das meines Ensembles und unserer Unterstützer noch grösser, die Anerkennung und Akzeptanz der Bühne groß das sorgt für eine sehr gute Auslastung und Auszeichnungen. So durfte ich für meine deutsch französische Kulturkooperation den Badisch-Elsässischen Kulturpreis (General- und Regionalrat der Fondation Entente Franco-Allemande unter Ancien Ministre André Bord) entgegen nehmen.

Wäre das nicht einmal einen Ausflug wert? Einen Ausflug in die herrliche Ortenau mit anschließendem Theaterbesuch?

 

Herzlichen Gruß

Ihre

 

Cornelia Bitsch 

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Mo

26

Sep

2016

„Mathe kapier‘ ich nicht.“ – Von wegen!

Aus meinem pädagogischen Alltag eine wahre Geschichte, in der nur die Namen geändert wurden …

„Guten Tag, Frau Daul! Wie geht‘s?“, ertönt eine jugendlich frische Stimme aus der offen stehenden Eingangstür meiner Praxis. Erstaunt hebe ich den Blick und schaue in ein strahlendes Gesicht. Paula kommt herein. Zusammen mit ihrer Mutter sucht sie mich heute zum zweiten Mal in meiner Praxis für Praktische Pädagogik auf.

 

Ich brauche das Gespräch nicht zu eröffnen. Frau A. legt sofort los. Sie erzählt, wie überglücklich sie sei. Ihre Tochter sei schon immer ein fröhliches Mädchen gewesen. Doch sie konnte nie so richtig aus sich herausgehen, war extrem schüchtern und ängstlich. Ihr Mann und sie spürten, dass mehr in Paula steckte. Doch sie wussten nicht, wie sie ihr als Eltern helfen könnten. In der Schule lief es ja auch nicht besser. Mit Einführung der Noten in Klasse 2 begann für Paula sofort der Notendruck. – Und jetzt …

 

Persönlichkeit entfalten

 

Paula sitzt neben uns am Tisch, grinst verschmitzt und lässt die Beine baumeln. Ab und zu gibt sie sogar eigene Kommentare ab. – War da irgendetwas? Noch vor zwei Wochen versteckte sie sich hinter ihrer Mama. Mal schlüpfte sie mit dem Kopf in deren Strickjacke, mal verkroch sie sich unter deren Stuhl. Bloß nichts sehen! Am besten auch nicht gesehen werden!

 

Nach dem ersten Einzelcoaching wirkt Paula in ihrer Persönlichkeit deutlich gereift. Auch ich erlebe den Unterschied in ihrer Art zu kommunizieren und bin zutiefst beeindruckt. – Wie ist so etwas möglich?

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Mi

24

Aug

2016

Bezaubernd, leidenschaftlich, einzigartig – Mode ist ein Spiegel unserer Seele.

Seit mehr als 15 Jahren widmen wir uns mit viel Erfolg diesem Thema.

 

Um unsere Kollektion als Marke und Brand weiterzuentwickeln, haben wir uns entschlossen, auf der Premium in Düsseldorf unser exclusives Produkt den westeuropäischen Einkäufern anzubieten.

 

Berlin for fun, Düsseldorf for work

 

Wir hatten die Wahl zwischen Berlin und Düsseldorf. In der Branche gibt es ein Bonmot: Berlin for fun, Düsseldorf for work.

 

Berlin hat nach der Wiedervereinigung versucht, an die Couturezeiten anzuknüpfen.  Damals waren die berühmten Namen Uli Richter, Staebe-Seeger, Oestergard und andere. Auch unsere Offenburger Nachbarn Burda haben in Berlin viel Erfolg gehabt.

 

Neue Messen wie die Bread & Butter versuchten, sich in Berlin zu etablieren. Diese Mühen waren es nicht wert, letztlich waren die Einkäufer mehr im Taxi unterwegs um von A nach B zu kommen, statt Kollektionen sichten und Aufträge zu platzieren. In Berlin fehlt die seriöse Arbeitsatmosphäre. Einkäufer brauchen zwar Anregungen, Pep und Visionen, aber am Ende der Kette steht ein knallhartes Geschäft, was Rendite bringen muss.

 

Der Heimvorteil

 

Also entscheiden wir uns für den Messeplatz Düsseldorf. Es gibt 2 entscheidende Vorteile, die exclusive Messeplattform Premium, und 2. Der Heimvorteil (ich bin Düsseldorferin).

In Düsseldorf ordern Modeeinzelhändler den Großteil ihrer Sortimente. Der Branchenumsatz wird mit etwa 12 Milliarden Euro beziffert. In 800 Showrooms wird Chices, Tragbares aber auch Spektakuläres präsentiert.

Wir konnten sehr vielversprechende neue Kundenkontakte knüpfen, auch durch unsere Mitarbeiterin Frau Adler, die perfekt russisch spricht.

 

Königliche Kundschaft

 

Über einen Neukunden aus Maastricht, der auch an der exclusiven Place Vendome in Paris einen Showroom besitzt, freuen wir uns ganz besonders. Er kleidet unter anderem eine Schwiegertochter des Niederländischen Königshauses ein. Prinzessin Maxima besitzt schon etwas Cashmeriges von Avellana-Cashmere. Das freut uns natürlich sehr und macht uns stolz. Außerdem ist es eine wunderbare

Wertschätzung für unsere Arbeit mit unseren Italienischen Strickern, die all unsere Wünsche mit tollem Know-how umsetzen.

 

Angelika Boucher

AVELLANA-CASHMERE

Baden-Baden

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